Die multipolare Welt und die US-Wahlen

Bernd Ulrich konstatiert in der aktuellen Ausgabe von „Die Zeit“, dass Amerika für die nächste Zeit als Schlüsselfigur in der internationalen Politik ausfalle. Eine traurige Nachricht nennt er dies. Sicher ist, dass die Amerikaner die nächsten vier Jahre vermutlich mehr mit sich selbst als mit dem Zustand der Welt beschäftigt sein werden. Das gilt im Falle von Hillary Clintons Wahlsieg, weil sie es sehr schwer haben wird, das gespaltene Land zu einen – und sich gegen einen feindlich gesinnten Kongress zu behaupten. Sollte Donald Trump gewinnen, werden wirtschaftliche Verwerfungen drohen, die einen Fokus auf die Innenpolitik nach sich ziehen. Und sollte Trump es vorziehen, seine Aktivitäten nach außen zu richten, um von der Innenpolitik abzulenken, drohen nur noch mehr Probleme.

Dennoch ist die Wahl Clintons aus internationaler und humanitärer Sicht deutlich vorzuziehen. „Die multipolare Welt und die US-Wahlen“ weiterlesen